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Sylvia Bruns: Rot-Grün pumpt Millionen in die Hochschulmedizin während Kliniken auf dem Land existenziell bedroht sind

Hannover. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Sylvia Bruns, kritisiert die privilegierten Mittelzuweisungen durch das Land an die Universitätskliniken in Hannover (MHH) und Göttingen (UMG). „Zahlreiche Krankenhäuser in ganz Niedersachsen bangen derzeit um ihre Existenz und Rot-Grün pumpt zusätzliche Millionenbeträge in die beiden Kliniken der Maximalversorgung. SPD und Grüne bleiben sich treu und benachteiligen den ländlichen Raum“, so die FDP-Gesundheitspolitikerin. Erst kürzlich hätte der Krankenhausplanungsausschuss vielen kleineren Kliniken notwendige Investitionsmittel versagt. „Die Wissenschaftsministerin übergibt dicke Förderschecks während die Gesundheitsministerin Krankenhäuser auf dem Land auf die Schließung vorbereitet. Eine Gesundheitspolitik aus einem Guss sieht anders aus“, so Bruns.

 

Besonders irritierend sei es, dass Rot-Grün noch nicht einmal versucht, die Sondergelder zu rechtfertigen. Bruns: „Viele Krankenhäuser im ganzen Land benötigen dringend Investitionsmittel. Warum gerade UMG und MHH sie erhalten, bleibt das Geheimnis der Landesregierung. Es drängt sich der Verdacht willkürlicher Mittelzuweisung nach Gutsherrenart auf.“ Unter den Krankenhäusern in Hannover sei die MHH zudem bekannt für besonders hohe Verwaltungskosten. Dass ausgerechnet der größte Wasserkopf das meiste Geld bekommt, veranschaulicht Bruns zufolge die besondere Ironie rot-grüner Gesundheitspolitik.

 

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