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Meißner zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch: Kein Mehrwert für Verbraucher

Zur heutigen Plenardebatte zur Herkunftskennzeichnung von Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln sagt Gesine Meißner, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament:

„Verpflichtende Kennzeichnung hat keinen Mehrwert für den Verbraucher. Der Pferdefleischskandal war vorsätzlicher Betrug. Mehr Regulierung beugt nicht mutwilligen Straftaten vor. Dagegen helfen nur konsequente Kontrollen und Umsetzung von existierenden Regeln.“

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments beraten heute (Montag) Abend über einen Entschließungsantrag zur Kennzeichnung der Herkunft von Fleisch in verarbeiteten Lebensmitteln. Ein Teil der Abgeordneten fordert gesetzlich bindende Vorschriften. Die Kommission kam in einer Folgenabschätzung zu dem Schluss, dass Verbraucher nicht bereit wären, die dadurch in der Produktion entstehenden Mehrkosten zu zahlen.

„Die Kennzeichnungspflicht macht die Produktion unnötig teurer. Die Untersuchung der Kommission hat gezeigt, dass Verbraucher nicht bereit sind, eine solche Verteuerung in Kauf zu nehmen. Eine freiwillige Kennzeichnung ist bereits heute möglich. Unternehmen können davon Gebrauch machen.“

Der Entschließungsantrag wird kommenden Mittwoch im Plenum des Europäischen Parlaments abgestimmt. Wird dieser angenommen, liegt es an der Kommission, entsprechende Gesetzesvorschläge zu prüfen.

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