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Jörg Bode: Führerschein ab 16 kann sinnvoll sein um Unfälle zu verhindern

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP im Landtag Niedersachsen, Jörg Bode, fordert, die Einführung des begleiteten Fahrens mit 16 zu prüfen: „Die Fahrlehrer in Niedersachsen bestätigen, dass es richtig war, 17jährigen das begleitete Autofahren zu erlauben. Die FDP-Initiative hat die Unfallzahlen junger Autofahrer deutlich gesenkt. Jetzt muss geprüft werden, ob eine Ausweitung auf 16jährige sinnvoll sein kann“, so der FDP-Verkehrsexperte. Es spricht Bode zufolge viel dafür, junge Menschen schon früh durch eigene Fahrerfahrungen an verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr heranzuführen. Mögliche europarechtliche Hindernisse für das begleitete Fahren ab 16 dürften nicht den Ausschlag geben. Bode: „Wenn es sinnvoll ist, schon ab 16 Jahren in Begleitung zu fahren, um Unfälle zu vermeiden, darf es nicht am Europarecht scheitern. Ziel muss es sein Unfälle junger Menschen zu vermeiden und nicht, die Bürokraten in Brüssel, Berlin oder Hannover zufrieden zu stellen. Ich erwarte, dass SPD und Grüne alle politischen Hebel in Bewegung setzen, um die für junge Niedersachsen bestmögliche Regelung zu ermöglichen.“

Hintergrund: Die niedersächsischen Fahrlehrer haben sich Medienberichten zufolge für das begleitete Fahren bereits ab 16 Jahren ausgesprochen. Hintergrund ist der Erfolg des auf die FDP zurückgehenden Modells des begleiteten Fahrens ab 17. Die Unfallzahlen sind deutlich gesunken. Möglicherweise könnte es aber europarechtliche Hürden für den Führerschein ab 16 geben.

 

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