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Jörg Bode: Fluggastdatenspeicherung geht zu weit – Keine Vorratsdatenspeicherung auf Umwegen

Hannover. Der Datenschutzexperte der FDP-Fraktion, Jörg Bode, kritisiert Pläne für eine möglicherweise EU-weite Speicherung von Fluggastdaten. Sicherlich könnten dadurch auch Bewegungsprofile von verdächtigen Personen erstellt werden. „Aber gleichzeitig werden die Daten völlig unschuldiger Menschen erfasst und verarbeitet“, sagt Bode.

Es sei in einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht hinzunehmen, dass mit dieser Vorratsdatenspeicherung auf Umwegen die Unschuldsvermutung mehr und mehr ausgehebelt wird. „Jeder, der in Zukunft mit dem Flugzeug reisen wird, ist potenziell verdächtig. Die Freiheit des Einzelnen vor staatlicher Überwachung wird damit komplett ignoriert“, so Bode.

 

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