Skip to main content

Gero Hocker: Keine Naturschutzträumereien zulasten der Landwirte – Landesregierung muss giftige Kreuzkräuter regulieren

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, fordert die Landesregierung zu einer stärkeren Regulierung von Kreuzkräutern auf. „Giftige Kreuzkräuter wachsen an Straßenrändern und auf Ausgleichsflächen und können im Futtermittel die Tiergesundheit gefährden. Die Landesregierung muss eine sorgfältige und dauerhafte Regulierung der Kreuzkräuter sicherstellen. Eine internationale Fachtagung in Göttingen beschäftigt sich gerade mit dieser Problematik“, erklärt der FDP-Umweltpolitiker. Eine Ausbreitung ist Hocker zufolge extrem gefährlich für Wiederkäuer und Pferde, da bereits kleinste Mengen leber- und erbgutschädigend sind sowie krebsauslösend sein können. Nötig sei ein konsequentes Monitoring und systematische Folgeabschätzungen. Hocker: „Es darf nicht dazu kommen, dass grüne Naturschutzträumereien zum Problem für die Landwirte und Tierhalter werden. Die Landesregierung darf diese wichtige Problematik nicht länger ignorieren. Ich fordere die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen auf, den Antrag der FDP-Fraktion zu dem Thema zu unterstützen.“

Hintergrund: Die heimischen Kreuzkräuter sind wichtige Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten. Sie enthalten aber auch Giftstoffe aus der Gruppe der Pyrrolizidin-Alkaloide, die die Leber schädigen und Weidetiere gefährden können. Vergiftungen sind selten. Dennoch ist es Ziel, die Giftstoffe sowohl im Tierfutter als auch in Lebensmitteln so weit wie möglich zu minimieren. (Auszug aus dem Konferenz-Fyler)

 

Zurück