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Gero Hocker: Energiewende gelingt nur mit breiter Akzeptanz – deutlich mehr Abstand zwischen Windrädern und Wohnungen nötig

Hannover. Der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Gero Hocker, fordert deutlich mehr Abstand zwischen Windkrafträdern und Wohnhäusern. „SPD und Grüne wollen, dass Windräder so dicht wie möglich an Wohnsiedlungen stehen können, damit so viel Windkraft wie möglich gebaut werden kann. Im Konflikt zwischen dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger und den überdimensionierten Ausbauzielen entscheidet sich Rot-Grün gegen den Bürger“, so der FDP-Energieexperte. Gegen die Menschen sei die Energiewende jedoch nicht erfolgreich umsetzbar. Die Landesregierung muss Hocker zufolge die rechtlichen Spielräume nutzen und den Mindestabstand deutlich erhöhen. „Statt bisher die doppelte oder dreifache Höhe der Windräder wollen wir, dass mindestens die zehnfache Höhe als Abstand vorgeschrieben wird. Bei 150 Metern Anlagenhöhe ist das ein Abstand von 1.500 Metern. Anwohner haben die berechtigte Sorge, dass ihre Immobilie drastisch an Wert verlieren wird, wenn die Anlagen zu dicht an die Wohnhäuser gebaut werden“, erklärt Hocker. „Es kann nicht sein, dass das ersparte Eigenheim als Altersvorsorge entwertet wird, weil SPD und Grüne die Windkraft auf Biegen und Brechen ausbauen wollen.“

 

Auch die Kommunen würden durch die Neuregelung mit den örtlichen Protestinitiativen allein gelassen. Hocker: „Die rot-grüne Landesregierung plant großspurig  und die Kommunalpolitiker müssen die Bürgerwut vor Ort aushalten. Die Energiewende kann nur ein Erfolg werden, wenn sie von einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz getragen wird. SPD und Grüne bewirken leider gerade das Gegenteil.“ Die FDP-Fraktion wird noch in diesem Jahr eine eigene Initiative zu dem Thema in den Landtag einbringen.

 

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