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Christian Grascha: Transparenz darf nicht zur Einschränkung der Forschungsfreiheit führen

Hannover. Die FDP-Fraktion warnt davor, die Forschungsfreiheit durch ausufernde Transparenzregeln für die Hochschulen zu gefährden. „Es ist wichtig, die Öffentlichkeit über Forschungsvorhaben zu informieren und Transparenz zu schaffen. Aber das muss weiterhin freiwillig bleiben. Forscher dürfen nicht unter Generalverdacht gestellt werden“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Grascha. Zudem dürften die Regeln politisch ungewollte Forschungsvorhaben nicht behindern.

Der FDP-Abgeordnete befürchtet, dass die jetzt von der Wissenschaftsministerin initiierten Regeln zum Einfallstor für weitere Beschränkungen der Forschungsfreiheit führen könnten. „Das darf keinesfalls passieren. Es muss auch künftig möglich sein, in Niedersachsen etwa zum Thema Gentechnik zu forschen“, sagte Grascha. „Forschungsfreiheit ist ein Gradmesser für eine freiheitliche Gesellschaft.“

Hintergrund: Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung sollen Niedersachsens Hochschulen für mehr Transparenz bei ihren Forschungsprojekten sorgen. Gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) stellten sie am Donnerstag in Hannover die entsprechenden Leitlinien vor. 

 

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