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Christian Grascha: Chemie-Nobelpreis für Stefan Hell – Internationale Marktführerschaft bei Wissenschaft erreichen

Hannover. Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag gratuliert dem Göttinger Max-Planck-Forscher Prof. Stefan Hell zu der Auszeichnung mit dem Chemie-Nobelpreis. Hell wird den Preis am Mittwochnachmittag in Stockholm entgegen nehmen. „Die Auszeichnung ist auch ein Erfolg für den Forschungsstandort Göttingen und die Wissenschaft in Niedersachsen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Grascha.

Allerdings dürfe dieser Erfolg nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Universitäten, auch in Niedersachsen, unter einer chronischen Unterfinanzierung insbesondere bei der Grundfinanzierung leiden. „Die stark gestiegene Zahl von Studierenden hat in den letzten Jahren nicht dazu geführt, dass die Grundfinanzierung entsprechend nachgezogen hat“, betonte Grascha. Auch in der Zukunft werden durch den stärker als geplant nachgefragten Übergang von Bachelor zum Master weitere Finanzierungslücken an den Hochschulen entstehen.

Deswegen fordert die FDP-Fraktion eine neue politische Debatte über Finanzierungswege und darüber, ob eine immer stärkere wachsende Akademisierung unter immer schlechteren Bedingungen tatsächlich ein erstrebenswertes Ziel ist. Grascha: „In vielen Bereichen haben wir eine internationale Marktführerschaft. Wir wollen dies auch bei der Wissenschaft. Die beste Bildung der Welt erreichen wir aber nur mit mehr Qualität und individuellen Chancen, sowohl in der akademischen als auch beruflichen Ausbildung.“

 

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