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Christian Dürr: Mit dieser Ministerin ist an Schulfrieden nicht zu denken – Heiligenstadt muss endlich für Ruhe sorgen

Hannover. Zwischen den niedersächsischen Lehrkräften und der Landesregierung liegt nach Ansicht der FDP-Fraktion mehr als nur ein Graben. Das wurde ein weiteres Mal bei der Jahrestagung des Philologenverbandes in Goslar am Mittwoch deutlich, so der Fraktionsvorsitzende Christian Dürr. “Ministerin Heiligenstadt lebt in einer anderen Welt. Es hat sich gezeigt, dass ihr überhaupt nicht klar ist, wie es an den Schulen in Niedersachsen aussieht, was für die Schüler wichtig ist und wie belastet die Lehrkräfte zurzeit sind”, sagt Dürr. “Die Ministerin sät Wind und wird Sturm ernten. Die Lehrer sind zurecht aufgebracht. Mit dieser Ministerin ist an einen Schulfrieden nicht zu denken.”

Wieder einmal versuchte die Ministerin in Goslar mit Zahlen und Andeutungen die aufgebrachten Gymnasiallehrer zu beruhigen. So machte sie unter anderem Andeutungen über eine neue Stundentafel für das Abitur nach 13 Jahren. “Die Lehrkräfte wollen keine Andeutungen mehr, sondern eine belastbare Aussage über die neue Stundentafel. Das neue Abitur nach 13 Jahren darf nicht zu einem Bildungsabbau führen. Wir wollen Qualität statt Ideologie”, so Dürr.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende forderte die Landesregierung auf, endlich für eine Beruhigung der Situation zu sorgen. Dürr: “Wir fordern von der Landesregierung endlich einen Schritt auf die Lehrer zu zugehen. Wir wollen eine Erhebung über die tatsächliche Arbeitszeit, wir wollen Qualität für das Abitur und wir fordern ein Bekenntnis zu den Gymnasien und zur Gymnasiallehrerausbildung.“

 

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