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Christian Dürr: Es ist absurd, wenn wir ausgebildete junge Menschen abschieben!

Hannover. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Christian Dürr, spricht sich dafür aus, dass Asylbewerber, deren Qualifikation in Deutschland gebraucht wird, dauerhaft hier bleiben können. „Zuwanderung nach Deutschland ist im besten nationalen Interesse. Es ist absurd, wenn wir ausgebildete junge Menschen abschieben, weil sie in ihrer Heimat nicht politisch verfolgt werden, während niedersächsische Handwerker und Mittelständler gleichzeitig händeringend nach Fachkräften suchen“, so der FDP-Fraktionschef. Wenn keine Verfolgung nachweisbar ist, muss Dürr zufolge ein Wechsel in das Zuwanderungssystem möglich sein. Es sei erfreulich, dass der niedersächsische Innenminister sich dieser FDP-Forderung anschließe. „Wir erwarten vom Innenminister, dass er jetzt nicht mehr nur Zeitungsinterviews gibt, sondern einen Gesetzentwurf in den Bundesrat einbringt. Viele junge Migranten und zahlreiche niedersächsische Unternehmen warten darauf, dass endlich gehandelt wird. Die Zeit der Sonntagsreden muss endlich vorbei sein!“

Hintergrund: Der niedersächsische Innenminister hat sich dafür ausgesprochen, Flüchtlingen nach einem erfolglosen Asylbegehren die Möglichkeit zu geben, in das deutsche Zuwanderungssystem zu wechseln. Für diese Änderung in einem Bundesgesetz muss das Land Niedersachsen eine Bundesratsinitiative anstoßen.

 

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