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Björn Försterling: Rot-Grün will die Einheitsschule – Daten belegen Wichtigkeit zum Erhalt der Vielfalt im Bildungssystem

Hannover. Die vom Kultusministerium veröffentlichten Daten zum Anwahlverfahren der weiterführenden Schulen macht nach Ansicht der FDP-Fraktion deutlich, wie wichtig der Erhalt eines differenzierten Schulsystems ist. „Die Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, dass wir in Niedersachsen weiterhin ein vielfältiges Angebot haben“, sagte der bildungspolitische Sprecher, Björn Försterling. Die Schlussfolgerung der Ministerin, dass die Zahlen eindeutig für die Notwendigkeit einer Schulgesetznovelle sprechen, sei entlarvend. „Ministerin Heiligenstadt geht es nicht um den Erhalt der abgebildeten Entwicklung. Rot-Grün sind die 15 Prozent der Schüler auf Gesamtschulen schlicht zu wenig. Mit dem neuen Schulgesetz soll diese Zahl zwanghaft erhöht werden“, so Försterling. Dass dadurch Haupt-, Real- und Oberschulen und später auch Gymnasien in ihrer Existenz gefährdet werden, werde von SPD und Grünen bewusst ignoriert. „Rot-Grün will die Einheitsschule. Um jeden Preis.“

Bemerkenswert findet Försterling zudem das Fazit der Ministerin, dass ein Verzicht auf die Laufbahnempfehlung der richtige Schritt ist. Eine Beratung der Eltern finde bereits jetzt in der vierten Klasse schon statt. Diese sei derzeit verbunden mit der Laufbahnempfehlung verbindlich. Försterling: „Das jetzt geplante Angebot von Beratungsgesprächen hingegen ist ein Placebo.“

Hintergrund: Das niedersächsische Kultusministerium hat am Freitag eine Auswertung zum 5. Schuljahrgang 2014/2015 vorgelegt. Zum Schuljahr 2014/2015 besuchen demnach 42,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium, 21,2 Prozent eine Oberschule, 15,8 Prozent eine Realschule, 15,2 Prozent eine Integrierte Gesamtschule und 4,7 Prozent eine Hauptschule.

 

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