Auch wenn wir uns vor der Wahl für den Rat der Stadt Barsinghausen ein anderes Ergebnis vorgestellt und erwünscht hatten, wir mussten zwei Ratsmandate abgeben, bleiben wir auf Kurs. Der Sitzverlust bedeutet nicht, dass wir jetzt den Kopf in den Sand stecken und unsere liberalen Ziele aus den Augen verlieren. Die kritische Begleitung aller Vorgänge in unserer Stadt, die ja in Zukunft von einer Mehrheit aus SPD und Grünen gesteuert werden, ist für uns wichtiger denn je.
Nach wie vor stehen wir für die von uns propagierte Beteiligung aller Bürger an den Entscheidungsprozessen in Rat und Verwaltung. Dem dringend notwendigen Schuldenabbau, für den es nach unserer Einschätzung keinen anderen als den jetzt eingeschlagenen Weg gibt, werden wir auch in Zukunft deutlich das Wort reden.
Auch die vom Land seinerzeit in Aussicht gestellten Zuschüsse für die Sanierung unserer Stadt, die uns später einfach nicht mehr erreichen werden, wollen wir nicht kommentarlos an das Land zurückgeben. Auch wenn wir bereits getroffene und zukünftige Entscheidungen derzeit kaum beeinflussen können, nehmen wir uns das Recht, auf mögliche Kurzsichtigkeiten hinzuweisen.
Allen vernünftigen Entwicklungen im Bereich vorschulischer als auch schulischer Bildung stehen wir helfend zur Seite. Es ist unser Wunsch mit Augenmaß und unter Berücksichtigung von jeweils finanzieller Machbarkeit, Projekte in unsere Stadt voranzubringen. Dabei ist es uns wichtig auch solche Sachverhalte zur Sprache zu bringen, die nicht dem jeweils populären Massendenken entsprechen.
Mit herzlichem Grüßen
Ihre Vertreter im Rat der Stadt Barsinghausen
und des Vorstandes des Stadtverbandes
der FDP Barsinghausen